Br. Klaus Schäfer SAC

Hallo,

die Umfrage nähert sich dem Ende. Ich bereite derzeit die Dateien für die Auswertung vor, so dass ich nur noch die Zahlen aus den Tabellen übernehmen muss.

Ich gehe davon aus, dass ich im September die ersten 40 Fragebögen schließe und dann auswerte. In den folgenden Monaten werde ich blockweise auch die anderen Fragebögen schließen. Hierzu werde ich Sie einige Wochen zuvor anschreiben.

Ich habe vor, bis Ostern 2011 alle Fragebögen geschlossen zu haben und die Ergebnisse zu veröffentlichen. Die zur Verfügung stehenden Fragebögen können Sie über diesen zentralen Link aufrufen: www.frage.1ssk.de/umfrage/ssa.php Gehen Sie hierbei wie folgt vor:

a) Rufen Sie oben genannten Link auf.

b) Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein

c) Klicken Sie "Login" an.

d) Nun erhalten Sie eine Liste aller bisher fertigen Fragebögen. Aus dieser Liste können Sie nun einen Fragebogen durch anklicken auswählen. Er wird zum Ausfüllen in einem 2. Fenster geöffnet. Sollten Sie den Hinweis erhalten, dass Sie nicht registriert sind, so rufen sie nochmals den oben genannten Link auf und geben Sie diese E-Mail-Adresse ein, unter der Sie dieses E-Mail erhalten. Damit sollte es klappen.

Zur Info: Wenn ich im September 2010 die ersten 40 Fragebögen schließe, wird auch die Anmeldung für diese Umfrage aus dem Netz genommen. Es kann sich hernach keine weitere Frau mit SSA bei mir registrieren lassen. Sollten Sie also noch Frauen mit SSA kennen, die auch bei dieser Umfrage mitmachen wollen, so weißen Sie diese bitte auf diesen Termin hin. Ab September ist dann kein Einstieg mehr möglich. Diese Stimmen bleiben dann ungehört. Ihre Erahrungen liegen dann brach. Eine Bitte: Es sind momentan über 220 Frauen, die sich für die Umfragen registriert haben. Viele Fragebögen wurden von weniger als 20 Frauen (= 10%) ausgefüllt. Damit lassen sich keine gesicherten Aussagen treffen. Um halbwegs gesicherte und allgemein anerkannte Aussagen präsentieren zu können, sollten die Fragebögen von mind. 80 Frauen ausgefüllt sein, das entspricht von rund 40%. Ich bitte Sie daher sehr darum, vor allem die Fragebögen auszufüllen, die weniger als 40% Rücklaufquote haben. Besonders würde ich mich freuen, wenn eine Rücklaufquote von über 80% erreicht werden würde. Mein Verständnis zu dem Thema: Sie sind die Fachleute, wenn es um SSA geht, denn Sie haben den ganzen Prozess von der Schwangerschaft über Entscheidungsfindung und SSA bis hin zur Verarbeitung durchlebt. Sie haben Erfahrungen gesammelt, die andere Menschen nie haben werden. Diese Ihre Erfahrungen will ich mit dieser Umfrage sammeln. Ich will damit nicht nur bei Ihnen in die Schule gehen, sondern das gesammelte Wissen allen Menschen zugänglich machen, indem ich die Ergebnisse veröffentliche. Wenn über das Thema SSA diskutiert wird, soll niemand mehr an den Betroffenen vorbei reden und über Betroffene hinweg etwas entscheiden, was von Betroffenen so nicht gewünscht wird. Sie selbst werden zwar kaum einen Nutzen daraus ziehen, aber Sie können durch Ihrem Mitwirken an dieser Umfrage für nachfolgende Frauen in diesen Situationen eine wichtige Hilfestellung leisten und ggf. entscheidende Weichen stellen.

Sollten irgendwie Probleme auftreten, so bitte ich Sie, umgehend mit mir =

"Klaus Schäfer" <br.klaus(at)vincentius-ka.de> Kontakt aufzunehmen.

Wir werden gemeinsam einen Weg finden, um diese Probleme aus der Welt zu schaffen. Bisher wurden noch alle hierbei aufgetretenen Probleme gelöst. Ich wünsche Ihnen einen schönen und erholsamen Urlaub. Mit freundlichen Grüßen, :-) Klaus Schäfer

Über die Aktion "Allen Menschen ein Grab"

Logo zur Aktion "Allen Menschen ein Grab"

über Br. Klaus Schäfer SAC: er ist nicht nur Priester und Klinikseelsorger in den St.-Vincentius-Kliniken in Karlsruhe, sondern auch ein Betroffener: Geschwister, welche vor ihm geboren und verstorben sind, gingen ihm voraus. Allerding wuchs er nicht in diesem Bewußtsein auf, sondern erfuhr "zufällig" von diesem Geheimnis, als sein Vater starb und seine Mutter meinte: nun haben die vorausgegangen Kinder ihren Vater ...

Br. Klaus Schäfer SAC berichtet aus eigenem Erleben über die Sprachlosigkeit
innerhalb von Familien: Am Totenbett meines Vaters erfuhr ich im Alter von 48
Jahren von meiner Mutter, dass mein Vater nun bei seinen beiden toten Kindern
sei, die früh in der Schwangerschaft starben. Zu diesem Zeitpunkt war ich als
Klinikseelsorger bereits 7 Jahre im Raum Karlsruhe im Einsatz für während der
Schwangerschaft verstorbenen Kinder, was meine Angehörigen von Anfang an
wussten! 3 Jahre zuvor brachte ich das Buch "Wege unter m Regenbogen" und
ein Jahr zuvor "Ein Stern, der nicht leuchten konnte" über dieses Thema heraus.
Zudem habe ich am 28.12.2002 die Aktion "Allen Menschen ein Grab" gegründet - eine Aktion, welche Gunnhild Fenia Tegenthoff/Verein Sonnenstrahl 2004 für Österreich übernommen hat!

Er ist Mitinitiator des Kindergrabfeldes für fehlgeborene Kinder in Karlsruhe, es werden hier auch Kinder nach Schwangerschaftsabbrüchen beerdigt. Seine Arbeitsweise über das Internet sind Umfragen unter verwaisten Eltern.

Von Bruder Klaus Schäfer SAC betreute Webseiten: www.kindergrab.de www.kg.sgkg.de   www.schaefer-sac.de    www.stillgeburt.de

 

Sie befinden sich hier:
Sonnenstrahl > Sonnenstrahl > Niemand ist allein > Aussagen > Br. Klaus Schäfer SAC