Kirchen und Glaubensgemeinschaften

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Evangelische Kirche A.B.
Evangelische Kirche H.B.
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Pfingstkirche Gemeinde Gottes
Rumänisch-orthodoxe Kirche
Russisch-orthodoxe Kirche/Kathedrale zum Hl. Nikolaus
römisch katholische Kirche
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Serbisch-griechisch-orientalische Kirchengemeinde
Syrisch-orthodoxe Kirche von Antiochien
Zeugen Jehova
Ziele
Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft

Früher hab es den Glauben der Germanen, der vom Glauben an einen Gott abgelöst wurde. Lesen sie weiter in folgenden Wikieinträgen: Germanische Religion, Germanische Mythologiewww.germanische-glaubens-gemeinschaft.de.

Der Maya Kalender zeigt an, das etwas am 21.12.2012 zu Ende gehen und etwas Neues beginnen wird. Lesen Sie weiter auf folgendem Webseiten. www.21dezember2012.de, www.weltuntergang-2012.de

, Büchertipps

Das Gemeinsame sollte man über das Trennende stellen:

Kirchen, Medien wie z.B. Zeitungen, Politische Parteien unterliegen - ebenso wie Selbsthilfegruppen mit Vereinstatus - dem Vereinsgesetz.

Musik bei christlich kirchlichen Festen bietet Tino Bogner

Kirchen und Glaubensgemeinschaften

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Jänner/Januar/January

Das Kalenderjahr beginnt am 1. Januar.

Feber/Feruar/Feruary

Am Aschermittwoch beginnt für die evang.und röm. kath. Christen (nicht aber für Mormonen) die Passionszeit (Fastenzeit), welche bis Ostern dauert. Die Buß- und Fastenzeit der Katholiken fällt in die Woche vor Ostern - wobei die Katholiken noch eine zweite Fastenzeit kennen: im Dezember während der Adventzeit.

6. Februar: internationaler Tag gegen Genitalverstümmelung

März

Am ersten Freitag im März gibt es den Weltsgebetstag, welcher 1884 in den USA gegründet wurde und seit 1927 in über 170 Länder gefeiert wird.(Nicht zu verwechseln mit dem Weltfrauentag, welcher am 8. 3. begangen wird: Dieser Tag wird weltweit auch gerne für Veranstaltungen genützt, um auf bestehendes/ vergangenes/ zukünftiges Leid von Frauen in Not hinzuweisen.

25. März = „Tag des ungeborenen Kindes

Ostern wird am ersten Sonntag gefeiert, der auf den ersten Vollmond im Frühjahr folgt - also frühestens am 22. März, spätestens am 25. April. Für Christen bedeutet Ostern: Mit dem (irdischen) Tod ist nicht alles vorbei.

Aprilhttp://de.wikipedia.org/wiki/7._April: Quellen berichten, das Jesus am 7.April geboren wurde.

Mai

40 Tage nach Ostern (im Mai) wird in der röm.-kath. Kirche Christi Himmelfahrt gefeiert. Bei diesem Fest denken die Katholiken daran, dass Christus von seinem Vater wieder aufgenommen wurde, bis er in Herrlichkeit wiederkommt. Die Jünger müssen nun alleine zurechtkommen.

50 Tage nach Ostern (Ende Mai/ Anfang Juni) wird Pfingsten in allen Kirchen gefeiert. Es ist das Fest vom heiligen Geist, der Kraft Gottes, die Christus uns wie versprochen geschickt hat, um uns Christen zu einen und um unseren Glauben auch leben zu können.

Juni

Es folgt im Juni ein ausschließlich katholisches Fest, Fronleichnam - das heißt wörtlich im Althochdeutschen "der schöne Leib". Zu diesem Fest wird der Leib Christi in Form des heiligen Brotes verehrt und in Prozessionen hinausgetragen. Es ist eines der Feste, bei dem Andersgläubige auf der Straße sehen können, es gibt doch noch Christen. Übrigens ist manchmal auch der Kreuzweg in der Fastenzeit so ein Anlass, wenn er draußen durchgeführt wird.

Juli

August

15. August: An diesem Tag feiert die katholische Kirche "Maria Aufnahme in den Himmel"- ein Fest, das für andere schwer zu verstehen ist. Gemeint ist, dass das vorbehaltlose Ja von Maria zum Plan Gottes aufgegangen ist- sie ist uns durch dieses Ja ein Vorbild geworden, ist Gott nahe.

September

8. September: Marias Geburt

Oktober

November

1. November ist ein weltweiter Gedenktag an alle Verstorbenen. Die katholische Kirche lässt Menschen - welche ihrer Definition nach vorbildlich gelebt haben - nach ihrem Erdenweg auf Ansuchen in Rom durch den Heiligen Vater (röm. kath. Kirchenoberhaupt) heilig sprechen. Heilige gelten in der röm. kath. Kirche nicht nur als Vorbilder, sondern auch als Fürsprecher bei Gott Vater. Alltagsgegenstände als auch die sterblichen Überreste der heilig gesprochenen Menschen werden innerhalb der röm. kath. Kirchen häufig als Reliquie sichtbar aufbewahrt. Auch die röm. kath. Kirche ändert ihre Sichtweisen, nachlesbar z.B. mit dem 2. Vaticanum.

3. Nov: Weltmännertag

16. 11. Tag der Frühgeborenen

Der letzte Sonntag im evangelischen Kirchenjahr wird Ewigkeitssonntag oder aber auch Totensonntag genannt. Die evangelischen Christen gedenken an diesem Sonntag jener Menschen, welche im vergangenen Kirchenjahr gestorben (Ihnen vorausgegangen) sind.

Der letzte Sonntag im katholischen Kirchenjahr ist der "Christkönigssonntag". Der Name sagt schon das Thema das Sonntags. Hier geht es um den König, der mit Macht wiederkommen wird - im Gegensatz zum kleinen Kind, das in Bethlehem geboren wurde. Als das friedliche Lamm ging Jesus und als brüllender Löwe wird erwartet, das Jesus zurück kehrt. So viele Facetten hat Jesus Christus! Der folgende Sonntag ist der 1. Adventsonntag

Das christliche Kirchenjahr beginnt am 1. Advent. Der 1. Advent beginnt 4 Sonntage vor Weihnachten. In den 4 Wochen vor Weihnachten bereiten sich die Christen auf die Ankunft Jesu vor. Diese Zeit wird Adventzeit (Zeit der Vorbereitung auf die Ankunft) genannt.

Den ersten Adventkranz hat Johann Hinrich Wichern 1839 in einem Waisenhaus - dem "Rauen Haus - in Hamburg/ Deutschland zur Anwendung gebracht. Es wurden Tannennadeln verwendet, weil Grün für Leben und Hoffnung steht. Die Kerzen stehen für Licht, Wärme und Hoffnung. Der erste Adventkranz hatte 4 große weiße Kerzen für die 4 Sonntage vor Weihnachten und 19 rote Kerzen, entsprechend der Werktage, wie sie zwischen 1. Advent und dem 24. 12. waren.

Dezember

Die Adventkalender mit ihren Bildern und Süßigkeiten oder die Adventskalender-Bücher orientieren sich am julianischen Kalender und beginnen immer mit dem 1. Dezember, haben daher immer gleich viele - nämlich 24  - Überraschungen bereit.

Im Jahr 274 fiel die Wintersonnenwende auf den 25.12. Der römische Kaiser Aurelian legte im Jahr 274 den 25. Dezember als Festtag des "unbesiegbaren Sonnengottes" fest. Als die Christen im 4. Jahrhundert nach Christi Geburt damit begannen, Weihnachten zu feiern, wählten sie bewußt diesen Termin, um zu zeigen, das ihrer Auffassung nach Christus größer/ mächtiger ist als jener alte germanische Sonnengott.

Der Name Jesus bedeutet: Gott ist Hilfe. Der männliche Vorname Jesus wird im spanischen Sprachraum bis heute verwendet.

Jesus wurde auch "Christus" (Griechisch) , auf deutsch: "der Gesalbte" oder "Messias" (Hebräisch)  genannt. Früher wurden Könige mit kostbarem, hochwertigem, heiligem Öl gesalbt, wenn sie auf die Übernahme der Herrschaft vorbereitet wurden und wenn sie dann tatsächlich die Herrschaft übernahmen.

Jesus verkündigte das Evangelium/ die Gute Nachricht/ die frohe Botschaft.

Die Gemeinschaft der Menschen, welche an Jesus glauben, nennt man "Kirche". Das Wort stammt aus dem Griechischen und bedeutet zum Herrn gehörend. Es gibt zwar verschiedene Konfessionen/ Bekenntnisse, aber alle zusammen bilden sie die "Kirche".

Die Christen glauben, dass Jesus am Ende der Zeit zur Erde wiederkommt und sich allen Menschen zeigen wird. Wann wird das sein?

Was - lt. Maya - Kalender 2012 geschieht, wird die Zukunft zeigen.

Im Islam wird Jesus (arabisch: Isa) als Prophet neben Adam, Abraham/ Ibrahim, Moses/ Musa und Mohammed genannt.

Schwierige Begriffe einfach erklärt:

Wie nennt man eine Religion, in welcher ein einziger Gott anerkannt und verehrt wird? Das Judentum, Christentum und der Islam sind monotheistische Religionen, weil sie an einen Gott glauben.

Pantheisten gibt es in verschiedenen Facetten: sie lehnen einengende Bildnisse von Gott ab.

Atheisten fühlen/ denken, dass es grundsätzlich keinen Gott (kein höheres Wesen, keine Geisterwelt, kein Leben außerhalb, vor und nach dem Erdenleben) gibt. Atheisten anerkennen z.B. nicht, dass es eine irdischer Körperhülle und eine Seele geben kann, welche z.B. den irdischen Körper verlassen kann.

Die Heiligen Schriften sind vielen auch als Bibelausgaben, Die Bibel: Einheitsübersetzung bekannt. Die Bibel in ihrer heutigen Form entstand einst aus Tagebuchaufzeichnungen div. Frauen als auch Männer und wurde ursprünglich - bedingt durch die individuelle Herkunft und Schreibkenntnisse der Autoren und Autorinnen - in verschiedenen Sprachen geschrieben. 

Die bis heute erhalten gebliebenen ursprünglichen Aufzeichnungen als auch die später erfolgten Übersetzungen werden bis heute - eingeschränkt - von den Christen als auch Juden anerkannt. Das Neue Testament wird von den Juden nicht anerkannt, sie haben die "Tora"- das ist, was Christen das "Alte Testament" nennen. Ergänzend dazu haben Juden den Talmud.

Zusammenfassungen von Teilbereichen aus dem Alten und Neuen Testament sowie den Apokryphen, ist das Evangelium (frohe Botschaft) bekannt. Mit der frohen Botschaft ist die Botschaft von Jesus (Gottes Sohn), dass Gott (sein und unser aller Vater) allen Menschen gleichermaßen nahe ist, den Reichen ebenso wie den Armen, den Frommen ebenso wie den Verachteten, den Gläubigen ebenso wie den Ungläubigen gemeint.

Über 8 Millionen Christen der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) halten folgende 3 Teile Das Buch Mormon, Lehre und Bündnisse & Die köstliche Perle als ergänzende Bestandteile der heiligen Schriften im Sinne von "ein weiterer Zeuge für Jesus Christus". Wer mehr über die Mormonen erfahren will, dem empfehle ich die Bücher von Robert Mullen (engl: THE MORMONS, deutsch: Die Mormonen). Während seiner Kindheit lebten Mitglieder der Kirche Jesu Christi - wie Mormonen auch genannt werden - in seiner Nachbarschaft, währenddessen er selbst zu keinem Zeitpunkt dieser Kirche angehörte.

Sakramente sind persönliche Zeichen für die Nähe Gottes.

Die Protestanten (evangelischen Christen) kennen zwei Sakramente: Taufe und Abendmahl.

Die katholischen Christen kennen 7 Sakramente: Taufe, Buße, Eucharistie (das ist eine Brot, welches aus Weizenmehl und Wasser hergestellt wird), Firmung, Ehe, Priesterweihe und Krankensalbung.

Ökumenische Gottesdienste werden von Anhängern der verschiedenen Kirchen- und Glaubensgemeinschaften gemeinsam gefeiert.

Die christlichen Kirchen in Osteuropa bestehen vor allem aus orthodoxen (rechtgläubigen) Christen. Diese sind vor allem in Griechenland und Russland verbreitet. Ikonen sind Kultbilder in den orthodoxen Kirchen. Das Malen einer Ikone gleicht einer Meditation und ist Ausdruck für ein Gebet.

Votivbilder oder -tafeln finden sich in katholischen (Wallfahrts-) Kirchen und drücken den Dank für Gebetserhörungen aus.

Ein Unterscheidungsmerkmal zwischen den altkatholischen und den römisch katholischen Christen beruht auf der Tatsache, dass die altkatholischen Christen die Unfehlbarkeit des röm. kath. Papstes nicht anerkennen. Das wurde 1870 auf dem 1. Vatikanischen Konzil entschieden. Außerdem dürfen altkatholische Priester heiraten, während die Priester der römisch katholischen Kirche den Verzicht auf Ehe (Zölibat) einhalten müssen, eine Bestimmung, welche zunehmend häufiger aufgeweicht wird.

Martin Luther hat als "Junker Jörg" die Reformation auf der Wartburg eingeleitet und damit eine Spaltung zwischen katholischen und evangelischen Christen (Augsburger Bekenntnis) erreicht. Am 31. Oktober 1517 ließ Martin Luther 95 Thesen an die Schlosskirche in Wittenberg anschlagen, um seine Kritik an den Missständen der kath. Kirche öffentlich zu machen. Martin Luther schrieb auch Lieder wie z.B. "Ein feste Burg ist unser Gott" und das Weihnachtslied "Vom Himmel hoch, da komm ich her."

In Kooperation mit Philipp Melanchthon hat Martin Luther die Bibel (Die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers. Standardausgabe mit Apokryphen) erstmals ins Deutsche übersetzt. Die lateinische Bibelübersetzung wurde erstmals von Gutenberg in den Jahren 1452 - 1455 gedruckt. Die erste deutschsprachige Bibel wurde von Johannes Mentlin 1466 in Strassburg gedruckt. Damit wurde die Bibel erstmals auch jenen Menschen zugänglich, welche nicht Kirchendiener/ Priester/ Pastor ec. waren.

Die Schweizer Johannes Calvin (Genf) und Huldenreich (Ulrich) Zwingli waren neben Martin Luther die wichtigsten Reformatoren jener Zeit (16. Jahrhundert). Die Schweizer Christen nennen sich seither evangelisch helvetischen Bekenntnisses (evang. H.B.).

Hugenotten werden die Nachfahren der französischen Protestanten genannt, nach dem diese Mitte des 16. Jahrhundert verfolgt und nach Deutschland, Schweiz und Niederlande geflüchtet sind.

Ein Ketzer ist ein Mensch, welcher eine abweichende Glaubensmeinung vertritt und ein Märtyrer ist ein Mensch, der bereit ist, für seinen Glauben zu sterben.

Wasser ist für eine Taufe unverzichtbar und gilt seit alters her als Symbol für Leben. Mit der Taufe wird der Mensch in die Gemeinde aufgenommen.

Konkordat nennt sich jener Vertrag, welcher zwischen der röm. katholischen Kirche und dem österr. Staat geschlossen wurde, aber auch andere Kirchen/ Glaubensgemeinschaften haben Verträge mit dem jeweiligen Staat (politisch definierten Staatengebilde) geschlossen, siehe Staatskirchenverträge.

Ich persönlich denke, das Kirche und Staat getrennt sein sollten. Fakt ist aber leider, das (vornehmlich die röm. kath.) Kirche und der österr. Staat nicht getrennt von einander sind. Es gibt auch nicht die gleichwertige Anerkennung von gleichwertigen Rechten für alle anderen Kirchen- und Glaubensgemeinschaften in Österreich. Das hat in Wien folgende Auswirkungen auf die Versorgung von Verstorbenen: die röm. kath Kirche hat die Kremierung einer Beerdigung (in der Nachkriegszeit?) gleichgestellt. Jahre später wurde die Gruppe 35b zur Versorgung von verstorbenen Kindern im Auftrag des Wiener Gesundheitsamtes in heutiger Form eingerichtet. Nun nun müssen sich alle Angehörigen von früh verstorbenen Kindern es sich gefallen lassen, das die MA 40 nur die (Sammel-) Kremierungen in der Gruppe 35b bezahlt, nicht aber eine Beerdigungen (Sarg/Erde) einer unter 500 Gramm schweren Kinderleiche.

Im Jänner 2010 erschien das Buch "Frohes Warten - früher Tod" - geschrieben vom im Großraum Innsbruck tätigen Klinikseelsorger Tomy Mullur. Hierin steht auf Seite 92 über Wien: das Angehörige in Wiener Klinik eine Verzichtserklärung vorgelegt bekommen, worin die Angehörigen nicht nur auf das Ihnen zustehende Bestattungsrecht (außerhalb der Gruppe 35b) verzichten, sondern die Angehörigen sich auch gegen die Beerdigung in der Gruppe 35b sich aussprechen können....mit der Folge, das in Wien (nicht in allen Fällen ) - auch eine über 500 Gramm schwere Kinderleiche der Sammelkremierung zugeführt wird.

Der Text wurde von Gunnhild Fenia entworfen und im Feb. 2010 - gemeinsam mit Dietlinde - überarbeitet.

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Kreuz/ Rosenkranz

das Kreuzzeichen mit der rechten Hand (Stirn zum Bauchnabel, vom Herz zur rechten Brustseite) ist ein typisches Zeichen der röm. katholischen Kirche (andere röm. kath. Christen machen drei kleine Kreuzzeichen auf der Stirn, vor dem Mund und vor der Brust) - auch der Rosenkranz ist ein Symbol der röm. kath. Kirche.

Das Kreuz ist in verschiedenen Formen ornamentalischer wie symbolischer Verwendung häufig schon in der vor- und außerchristlichen Welt zu finden. Aufgrund seiner einfachen Gestalt wurde es auch als Handwerks- und Bildzeichen gebraucht. Auf dem Altar erschien es erst seit dem 13. Jahrhundert. Die frühe Christenheit kannte bis zum Ende des ersten Jahrtausends keine Kruzifixdarstellungen.

Die Gestaltungen der geometrischen Figur sind in allen Kulturen bekannt. Mit dem Einfluss des Christentums entstand jedoch eine Vielzahl von Ausgestaltungen in der Form und der Anzahl und Stellung der Kreuzarme.
Das Kreuz erscheint uns heute unter zahlreichen verschiedenen Namen und in vielfachen Formen, z.B. als lateinisches, griechisches oder russisches Kreuz mit all ihren jeweiligen Detailausprägungen.

Manche Kreuze sind nach ihrer Struktur benannt (Quadratkreuz, Ankerkreuz, Radkreuz oder Stabkreuz), andere erscheinen als Wappenzeichen eines Ordens (Malteserkreuz) oder als Zeichen der päpstlichen Gewalt (das päpstliche Kreuz mit einem großen und zwei kleinen Querbalken). Wieder andere Kreuze sind nach Heiligen benannt: Zum Beispiel das Andreaskreuz (Burgundisches Kreuz), ein Diagonalkreuz als Zahlensymbol für die lateinische Zahl zehn, an dem der Apostel Andreas gekreuzigt worden sein soll. Oder das Antoniuskreuz (Ägyptisches Kreuz, Taukreuz, Golgathakreuz), das seinen Namen vom Einsiedler Antonius hat und bei dem der Längsbalken nicht über den Querbalken hinausreicht. Bekannt ist auch das Petruskreuz. Hierbei handelt es sich um ein umgekehrtes lateinisches Kreuz mit dem Querbalken in der unteren Hälfte des Längsbalkens, was darauf hindeutet, dass der Apostel Petrus mit dem Kopf nach untern gekreuzigt worden sein soll.

Quelle: Dr. Klaus Dirschauer, 2002

evangelische Kirche (egal ob H.B. = Helvetisches Bekenntnis, A.B. = Augsburger Bekenntnis, oder die div Freikirchen wie Baptisten, Menoniten) , aber auch die Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage) oder die Zeugen Jehova kennen kein mit der Hand symbolisch dargestelltes Kreuz (Mormonen und Zeugen Jehova kennen überhaupt kein Kreuz!). Auch am Sarg, dem Toten in die Hand gegeben als Sargbeigabe oder was auf dem Grabstein steht - ist bei diesen christlichen Strömungen selten ein Kreuz, eher die Darstellung einer Ähre vom Weizen kurz vor seiner Ernte.

Christen (wenn sie sich zur Urform des Christentums hingezogen fühlen) verwendet statt dem Kreuz gerne einen Fisch (wenn es geht in Verbindung mit den Farben des Regenbogens)

Der achte Tag gilt im Christentum als der Tag der Wiederauferstehung und der neuen Schöpfung. Taufbecken und Taufkapellen haben häufig eine achteckige Form, weil das Sakrament der Taufe und damit die Wiedergeburt Christi symbolisiert werden.

Das Achteck ist auch Herrschaftssymbol, was sich zum Beispiel in der achteckigen Form der Krone des Heilige Römischen reiches wiederspiegelt.

Eine blaue/blau-violette Blume symbolisiert den Tod. Zugleich war sie in der Epoche der Romantik für viele Dichter und Maler ein Symbol für das Streben nach einer Harmonie zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Körper und Seele.

Rose In der Antike war die Rose wegen ihrer Schönheit, Vergänglichkeit und ihres Duftes der Liebe, dem Grab und dem Elysion (in der griechischen Sage das Land der Seligen in der Unterwelt) zugeordnet. Sie war sowohl der griechischen Liebesgöttin Aphrodite als auch der römischen Venus geweiht. Die abgeschnittene Rose birgt eine Ähnlichkeit zum Leben in sich: Sie soll geschlossen sein, damit sie beim Beschenkten aufblühen und verwelken kann. Eine Rose zu überreichen, auf das Grab zu legen oder im Gedicht zu besingen, verlangt eine würdige Geste wie sie keiner anderen blühenden Pflanze zusteht. Die heidnische Bedeutung wurde von den Kirchenvätern aufgenommen und christlich ausgedeutet. Die Dornen weisen auf den Dornenkranz des Jesus Christus hin, fünf rote Blütenblätter auf seine Wunden am Kreuz. Die Blütenblätter weißer Rosen symbolisierten im Mittelalter die Reinheit Marias, der Mutter Jesu. Quelle: Dr. Klaus Dirschauer, 2002

Grüne Blätter symbolisieren Wachstum und Erneuerung, aber auch Wohlstand. Bestimmte Blätter haben einen speziellen Symbolgehalt, zum Beispiel Efeu- oder Weinblätter, die Fruchtbarkeit versinnbildlichen. Im Christentum stehen das dreiblättrige Kleeblatt für die Dreifaltigkeit und das vierblättrige für die vier Evangelien.

Welke Blätter können den Tod, die Vergänglichkeit und Trauer symbolisieren.

Der Brunnen symbolisiert das Wasser des Lebens, die Unerschöpflichkeit und auch die christliche Taufe. Er steht für Läuterung und Reinigung. Meist wird er dem weiblichen Prinzip zugeordnet.

In der Spätantike wurde auf manchen Sarkophagen ein Brunnen als Quell des Lebensbaumes dargestellt. Hier könnte der Ursprung für den Mythos vom "Jungbrunnen" liegen.

Im Judentum symbolisiert der Brunnen die Thora.

Der sechseckige, aus zwei übereinanderliegenden gleichschenkligen Dreiecken gebildete Davidstern ist nach König David benannt, wird aber auch nach dessen Sohn als Salomonsiegel oder nach der geometrischen Figur als Hexagramm bezeichnet. Er versinnbildlicht die Siebentagewoche. Der siebte Tag, der Sabbat, ist unsichtbar, aber sinnstiftend in den sechs Arbeitstagen enthalten.
Eine andere Deutung sieht das nach unten gerichtete Dreieck als Zeichen für das weibliche Prinzip und das nach oben gerichtete als eines für das männliche, was zusammen eine harmonische Ordnung ergibt.

In der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Davidstern auf die Kleidung genäht als Kennzeichnung von Juden missbraucht ("Judenstern").

Er begegnet uns nicht nur im Judentum, sondern auch im Christentum und Islam. Heute stellt er das Glaubenssymbol des Judentums und das Emblem der Flagge des Staates Israel dar.

Quelle: Dr. Klaus Dirschauer, 2002

Als Stern von Bethlehem stellt der (5 zackige oder als Komet dargestellte) Stern eine Art Götterbote dar.

Zwölf Sterne symbolisieren (neben der modernen Bedeutung für das vereinigte Europa) die zwölf Stämme Israels.

Ursprünglich galt der in einem Zug gezeichnete Fünfstern als magischer Abwehrzauber gegen Hexen und Dämonen.

Eine andere Bedeutung des 5 zackigen Sterns ist das Symbol für Jesus Christus und seine fünf Wundmale.

Das Ei ist ein Symbol der Fruchtbarkeit, des Ursprungs und der Geburt.

Im christlichen Glauben ist es als Osterei auch Hinweis auf die Auferstehung Christi und die Erlösung.

Die Form eines Eies wird daher auch gerne als Form eines Fötensarges genommen.

In vielen Kulturen galt/gilt das Feuer als heilig und der Raub dessen deshalb als Frevel (vgl. Prometheus).
Neben seiner seiner Zerstörungskraft steht das Feuer für Reinigung und Belebung. Als Kerze oder Fackel symbolisiert Feuer das Leben und steht als Zeichen für einen Neuen Beginn (Tod und Auferstehung).

Die Kerze ist das Lichtsymbol schlechthin. Sie erscheint als Sinnbild der individuellen Seele und beschreibt mit der das Wachs verzehrenden Flamme das Verhältnis von Geist und Materie.

Quelle: Dr. Klaus Dirschauer, 2002

Die Muschel ist ein sehr vielseitiges Symbol. In der griechisch-römischen Antike war sie Symbol für die Göttin Aphrodite ("die aus dem Schaum Geborene"), bzw. Venus. Da dem Muschelfleisch eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt wurde, wurde die Muschel zu einem Symbol der Lüsternheit und Wollust.

In der Christenheit wurde der Symbolcharakter umgedeutet. Die Muschel mit ihrer "Leibesfrucht", der Perle, stand für die Mutter Gottes und Jesus Christus. Sie wurde zum Symbol der Menschwerdung.
Taufbecken hatten aus diesem Grund im Mittelalter häufig die Form einer Muschel.

Die Muschel wurde auch Zeichen des Apostels Jakobus und als Pilgermuschel das der Jakobspilger.

Leere Muschelschalen sind ein Symbol für Tod und Vergänglichkeit und eine Mahnung gegen die Sinneslust. Übermäßiger Genuss der Wollust schwächten nach früherer Ansicht und führte zum frühen Tod.

In nahezu allen Kulturen ist eine (weiße) Taube ein Symboltier des friedlich gewaltlosen und zärtlichen Wesens. Seit Ende der 70er Jahre für die Friedensbewegung das Symbol schlechthin.

Mit dem Ölzweig im Schnabel ist die Taube ein Hinweis auf die Sintflutgeschichte der Bibel.

Grundsätzlich kann ein Vogel ein Symbol für den freien Geist sein, aber auch für die Seele, die den Körper verläßt. Schon in der Antike stellten kleine Vögel häufig die Seele dar.

Engel und Taube: Engel helfen der Seele, den Weg ins Licht (zum himmlischen Vater) zu finden.

Zwei schnäbelnde Vögel symbolisieren die menschliche Liebe.

Einzelne Vogelarten haben häufig spezielle Bedeutungen: Tauben = Liebe und Frieden, Eulen = Weisheit oder Raben = Unglück.

In der Antike galt der Schmetterling als Symbol für die menschliche Seele. Auch versinnbildlichte er Flatterhaftigkeit und Leichtlebigkeit.

Wegen seiner Metamorhose war er im frühen Christentum Symbol für Jesu Auferstehung.

Alpha und Omega

Der erste und letzte Buchstabe des griechischen Alphabets gehen als Christusmonogramm auf ein Wort aus der Offenbarung des Johannes zurück.

Das Herz gilt schon seit der Antike als das pulsierende Zentrum des Lebens.
In der Neuzeit entwickelte es sich auch zum Liebessymbol, sowohl für Liebe zwischen den Menschen als die von Mensch zu Gott.

I N R I kennzeichnen als lateinische Initialen den gekreuzigten Jesus Christus.

Die Abkürzung stammt aus dem Griechischen und lautet: "Jesus, der Nazaräner, der König der Juden", später im Lateinischen "Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum" (Jesus, der Nazarener, der König der Juden).

Da Jesus selbst dieses Amt nie angestrebt hat, aber einige seiner Anhänger sich dieses jedoch erwartetet haben, kann das INRI seinen Ursprung möglicherweise in einem Spottvers der Römer haben.
In der christlichen Ikonographie wurde das INRI zum wichtigen Bestandteil der Kruzifix-Darstellungen.
Die vermeintliche Original-Inschrift vom Kreuz Jesu wird in der römischen Kirche Santa Croce de Gerusaleme als Reliquie aufbewahrt.

Der Kreis ist als Symbol eng mit dem Ring, dem Rad oder auch dem Kranz verwandt.
Da er weder Anfang noch Ende hat, versinnbildlicht er Vollkommenheit und Ewigkeit.
Möglich ist auch, ihn als Hinweis auf die Sonne und das Himmelsgewölbe zu verstehen.
Als Abgrenzung nach außen bedeutet der Kreis Schutz.

Im Gegensatz zum Kreis, der ein göttliches und damit vollkommenes Ordnungsprinzip symbolisiert, steht das Quadrat für das menschliche Ordnungsprinzip.

Der Buddhismus kennt das Rad der Wiedergeburt als auch das Rad des Lebens.

Das Abbild des Mahawira aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. zeigt den Religionsgründer. Der Name der Religion Janaismus (die große Ähnlichkeiten zum Buddhismus aufweist) leitet sich aus dem Sanskrit-Wort jina = Sieger ab und bezieht sich auf das Streben nach Wahrheit und Erlösung.

Quelle: Dr. Klaus Dirschauer, 2002

Den Halbmond, bzw. die Mondsichel findet man häufig auf dem Minarett von Moscheen, manchmal auch in Verbindung mit einem Stern. Auch Staatsflaggen islamischer Staaten zeigen oft Mondsichel und Sterne. Der Islam folgt im täglichen Gebetsritual und dem Begehen des Fastenmonats Ramadan dem lunaren Kalender.

Die symbolhafte Bedeutung des Mondes steht immer im Bezug zur Sonne, da er kein eigenes Licht besitzt, sondern nur das der Sonne reflektiert und in verschiedenen Phasen seine Gestalt wechselt. So ist er zum Symbol der Abhängigkeit, des weiblichen Prinzips, der Wandlung oder des Wachstums geworden.

Die Bibel gibt dem Mond einen Dienst für bestimmte Zeiten ("Licht, dass es die Nacht beherrsche", 1.Mose 1,16). Der Glaube kann Sonne und Mond auffordern, gemeinsam Gott zu loben (Psalm 148,3)

Quelle: Dr. Klaus Dirschauer, 2002

Om Heilige Silbe aus einem der heiligen Bücher der Hindus. Om (eigentlich Aum) als heiliger Laut wird im vedischen Ritual gebraucht. Es ist sinnbildlicher Ausdruck für den Schöpfergeist oder das Wort. Bezogen auf die Dreizahl der Laute steht es für die drei Zustände des Menschen (Wachen, Träumen, Tiefschlaf), für die drei Tageszeiten (Morgen, Mittag, Abend) oder für die drei Vermögen (Handeln, Erkennen, Wollen). Quelle: Dr. Klaus Dirschauer, 2002

Die Sonne war in zahlreichen Kulturen ein Symbol der Götter und ihrer überirdischen und umfassenden Macht.

Im Christentum erscheint sie auch Symbol für Christus selbst.

Die Uhr, insbesondere in Form einer Sanduhr, symbolisiert die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens.

Eine einzelne Wolke oder ein Himmel voller Wolken symbolisiert zumeist die Nähe zu Gott.

Yin und Yang Nach der ursprünglichen Religion Chinas lässt sich alles Bestehende auf zwei Urprinzipien zurückführen. Diese stehen im polaren Verhältnis zueinander. Yin ist das passive Prinzip. Symbolhaft stehen hier das beschattete Flussufer, der Herbst und der Winter, das Weibliche, Dunkle, Kalte, Nasse und Tiefe. Yang ist das aktive Prinzip. Hier stehen stellvertretend das besonnte Flussufer, der Frühling und der Sommer, das Männliche, Helle, Warme, Trockene und Hohe. Diese Doppelpoligkeit dehnt sich auf alles Seiende aus und findet über all seine Entsprechungen. Quelle: Dr. Klaus Dirschauer, 2002