Kirchen und Glaubensgemeinschaften
Früher hab es den Glauben der Germanen, der vom Glauben an einen Gott abgelöst wurde. Lesen sie weiter in folgenden Wikieinträgen: Germanische Religion, Germanische Mythologie, www.germanische-glaubens-gemeinschaft.de.
Der Maya Kalender zeigt an, das etwas am 21.12.2012 zu Ende gehen und etwas Neues beginnen wird. Lesen Sie weiter auf folgendem Webseiten. www.21dezember2012.de, www.weltuntergang-2012.de
Das Gemeinsame sollte man über das Trennende stellen:
Kirchen, Medien wie z.B. Zeitungen, Politische Parteien unterliegen - ebenso wie Selbsthilfegruppen mit Vereinstatus - dem Vereinsgesetz.
Musik bei christlich kirchlichen Festen bietet Tino Bogner
Kirchen und Glaubensgemeinschaften
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Jänner/Januar/January
Das Kalenderjahr beginnt am 1. Januar.
Feber/Feruar/Feruary
Am Aschermittwoch beginnt für die evang.und röm. kath. Christen (nicht aber für Mormonen) die Passionszeit (Fastenzeit), welche bis Ostern dauert. Die Buß- und Fastenzeit der Katholiken fällt in die Woche vor Ostern - wobei die Katholiken noch eine zweite Fastenzeit kennen: im Dezember während der Adventzeit.
6. Februar: internationaler Tag gegen Genitalverstümmelung
März
Am ersten Freitag im März gibt es den Weltsgebetstag, welcher 1884 in den USA gegründet wurde und seit 1927 in über 170 Länder gefeiert wird.(Nicht zu verwechseln mit dem Weltfrauentag, welcher am 8. 3. begangen wird: Dieser Tag wird weltweit auch gerne für Veranstaltungen genützt, um auf bestehendes/ vergangenes/ zukünftiges Leid von Frauen in Not hinzuweisen.
25. März = „Tag des ungeborenen Kindes“
Ostern wird am ersten Sonntag gefeiert, der auf den ersten Vollmond im Frühjahr folgt - also frühestens am 22. März, spätestens am 25. April. Für Christen bedeutet Ostern: Mit dem (irdischen) Tod ist nicht alles vorbei.
Aprilhttp://de.wikipedia.org/wiki/7._April: Quellen berichten, das Jesus am 7.April geboren wurde.
Mai
40 Tage nach Ostern (im Mai) wird in der röm.-kath. Kirche Christi Himmelfahrt gefeiert. Bei diesem Fest denken die Katholiken daran, dass Christus von seinem Vater wieder aufgenommen wurde, bis er in Herrlichkeit wiederkommt. Die Jünger müssen nun alleine zurechtkommen.
50 Tage nach Ostern (Ende Mai/ Anfang Juni) wird Pfingsten in allen Kirchen gefeiert. Es ist das Fest vom heiligen Geist, der Kraft Gottes, die Christus uns wie versprochen geschickt hat, um uns Christen zu einen und um unseren Glauben auch leben zu können.
Juni
Es folgt im Juni ein ausschließlich katholisches Fest, Fronleichnam - das heißt wörtlich im Althochdeutschen "der schöne Leib". Zu diesem Fest wird der Leib Christi in Form des heiligen Brotes verehrt und in Prozessionen hinausgetragen. Es ist eines der Feste, bei dem Andersgläubige auf der Straße sehen können, es gibt doch noch Christen. Übrigens ist manchmal auch der Kreuzweg in der Fastenzeit so ein Anlass, wenn er draußen durchgeführt wird.
Juli
August
15. August: An diesem Tag feiert die katholische Kirche "Maria Aufnahme in den Himmel"- ein Fest, das für andere schwer zu verstehen ist. Gemeint ist, dass das vorbehaltlose Ja von Maria zum Plan Gottes aufgegangen ist- sie ist uns durch dieses Ja ein Vorbild geworden, ist Gott nahe.
September
8. September: Marias Geburt
Oktober
November
1. November ist ein weltweiter Gedenktag an alle Verstorbenen. Die katholische Kirche lässt Menschen - welche ihrer Definition nach vorbildlich gelebt haben - nach ihrem Erdenweg auf Ansuchen in Rom durch den Heiligen Vater (röm. kath. Kirchenoberhaupt) heilig sprechen. Heilige gelten in der röm. kath. Kirche nicht nur als Vorbilder, sondern auch als Fürsprecher bei Gott Vater. Alltagsgegenstände als auch die sterblichen Überreste der heilig gesprochenen Menschen werden innerhalb der röm. kath. Kirchen häufig als Reliquie sichtbar aufbewahrt. Auch die röm. kath. Kirche ändert ihre Sichtweisen, nachlesbar z.B. mit dem 2. Vaticanum.
3. Nov: Weltmännertag
16. 11. Tag der Frühgeborenen
Der letzte Sonntag im evangelischen Kirchenjahr wird Ewigkeitssonntag oder aber auch Totensonntag genannt. Die evangelischen Christen gedenken an diesem Sonntag jener Menschen, welche im vergangenen Kirchenjahr gestorben (Ihnen vorausgegangen) sind.
Der letzte Sonntag im katholischen Kirchenjahr ist der "Christkönigssonntag". Der Name sagt schon das Thema das Sonntags. Hier geht es um den König, der mit Macht wiederkommen wird - im Gegensatz zum kleinen Kind, das in Bethlehem geboren wurde. Als das friedliche Lamm ging Jesus und als brüllender Löwe wird erwartet, das Jesus zurück kehrt. So viele Facetten hat Jesus Christus! Der folgende Sonntag ist der 1. Adventsonntag
Das christliche Kirchenjahr beginnt am 1. Advent. Der 1. Advent beginnt 4 Sonntage vor Weihnachten. In den 4 Wochen vor Weihnachten bereiten sich die Christen auf die Ankunft Jesu vor. Diese Zeit wird Adventzeit (Zeit der Vorbereitung auf die Ankunft) genannt.
Den ersten Adventkranz hat Johann Hinrich Wichern 1839 in einem Waisenhaus - dem "Rauen Haus - in Hamburg/ Deutschland zur Anwendung gebracht. Es wurden Tannennadeln verwendet, weil Grün für Leben und Hoffnung steht. Die Kerzen stehen für Licht, Wärme und Hoffnung. Der erste Adventkranz hatte 4 große weiße Kerzen für die 4 Sonntage vor Weihnachten und 19 rote Kerzen, entsprechend der Werktage, wie sie zwischen 1. Advent und dem 24. 12. waren.
Dezember
Die Adventkalender mit ihren Bildern und Süßigkeiten oder die Adventskalender-Bücher orientieren sich am julianischen Kalender und beginnen immer mit dem 1. Dezember, haben daher immer gleich viele - nämlich 24 - Überraschungen bereit.
Im Jahr 274 fiel die Wintersonnenwende auf den 25.12. Der römische Kaiser Aurelian legte im Jahr 274 den 25. Dezember als Festtag des "unbesiegbaren Sonnengottes" fest. Als die Christen im 4. Jahrhundert nach Christi Geburt damit begannen, Weihnachten zu feiern, wählten sie bewußt diesen Termin, um zu zeigen, das ihrer Auffassung nach Christus größer/ mächtiger ist als jener alte germanische Sonnengott.
Der Name Jesus bedeutet: Gott ist Hilfe. Der männliche Vorname Jesus wird im spanischen Sprachraum bis heute verwendet.
Jesus wurde auch "Christus" (Griechisch) , auf deutsch: "der Gesalbte" oder "Messias" (Hebräisch) genannt. Früher wurden Könige mit kostbarem, hochwertigem, heiligem Öl gesalbt, wenn sie auf die Übernahme der Herrschaft vorbereitet wurden und wenn sie dann tatsächlich die Herrschaft übernahmen.
Jesus verkündigte das Evangelium/ die Gute Nachricht/ die frohe Botschaft.
Die Gemeinschaft der Menschen, welche an Jesus glauben, nennt man "Kirche". Das Wort stammt aus dem Griechischen und bedeutet zum Herrn gehörend. Es gibt zwar verschiedene Konfessionen/ Bekenntnisse, aber alle zusammen bilden sie die "Kirche".
Die Christen glauben, dass Jesus am Ende der Zeit zur Erde wiederkommt und sich allen Menschen zeigen wird. Wann wird das sein?
Was - lt. Maya - Kalender 2012 geschieht, wird die Zukunft zeigen.
Im Islam wird Jesus (arabisch: Isa) als Prophet neben Adam, Abraham/ Ibrahim, Moses/ Musa und Mohammed genannt.
Schwierige Begriffe einfach erklärt:
Wie nennt man eine Religion, in welcher ein einziger Gott anerkannt und verehrt wird? Das Judentum, Christentum und der Islam sind monotheistische Religionen, weil sie an einen Gott glauben.
Pantheisten gibt es in verschiedenen Facetten: sie lehnen einengende Bildnisse von Gott ab.
Atheisten fühlen/ denken, dass es grundsätzlich keinen Gott (kein höheres Wesen, keine Geisterwelt, kein Leben außerhalb, vor und nach dem Erdenleben) gibt. Atheisten anerkennen z.B. nicht, dass es eine irdischer Körperhülle und eine Seele geben kann, welche z.B. den irdischen Körper verlassen kann.
Die Heiligen Schriften sind vielen auch als Bibelausgaben, Die Bibel: Einheitsübersetzung bekannt. Die Bibel in ihrer heutigen Form entstand einst aus Tagebuchaufzeichnungen div. Frauen als auch Männer und wurde ursprünglich - bedingt durch die individuelle Herkunft und Schreibkenntnisse der Autoren und Autorinnen - in verschiedenen Sprachen geschrieben.
Die bis heute erhalten gebliebenen ursprünglichen Aufzeichnungen als auch die später erfolgten Übersetzungen werden bis heute - eingeschränkt - von den Christen als auch Juden anerkannt. Das Neue Testament wird von den Juden nicht anerkannt, sie haben die "Tora"- das ist, was Christen das "Alte Testament" nennen. Ergänzend dazu haben Juden den Talmud.
Zusammenfassungen von Teilbereichen aus dem Alten und Neuen Testament sowie den Apokryphen, ist das Evangelium (frohe Botschaft) bekannt. Mit der frohen Botschaft ist die Botschaft von Jesus (Gottes Sohn), dass Gott (sein und unser aller Vater) allen Menschen gleichermaßen nahe ist, den Reichen ebenso wie den Armen, den Frommen ebenso wie den Verachteten, den Gläubigen ebenso wie den Ungläubigen gemeint.
Über 8 Millionen Christen der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) halten folgende 3 Teile Das Buch Mormon, Lehre und Bündnisse & Die köstliche Perle als ergänzende Bestandteile der heiligen Schriften im Sinne von "ein weiterer Zeuge für Jesus Christus". Wer mehr über die Mormonen erfahren will, dem empfehle ich die Bücher von Robert Mullen (engl: THE MORMONS, deutsch: Die Mormonen). Während seiner Kindheit lebten Mitglieder der Kirche Jesu Christi - wie Mormonen auch genannt werden - in seiner Nachbarschaft, währenddessen er selbst zu keinem Zeitpunkt dieser Kirche angehörte.
Sakramente sind persönliche Zeichen für die Nähe Gottes.
Die Protestanten (evangelischen Christen) kennen zwei Sakramente: Taufe und Abendmahl.
Die katholischen Christen kennen 7 Sakramente: Taufe, Buße, Eucharistie (das ist eine Brot, welches aus Weizenmehl und Wasser hergestellt wird), Firmung, Ehe, Priesterweihe und Krankensalbung.
Ökumenische Gottesdienste werden von Anhängern der verschiedenen Kirchen- und Glaubensgemeinschaften gemeinsam gefeiert.
Die christlichen Kirchen in Osteuropa bestehen vor allem aus orthodoxen (rechtgläubigen) Christen. Diese sind vor allem in Griechenland und Russland verbreitet. Ikonen sind Kultbilder in den orthodoxen Kirchen. Das Malen einer Ikone gleicht einer Meditation und ist Ausdruck für ein Gebet.
Votivbilder oder -tafeln finden sich in katholischen (Wallfahrts-) Kirchen und drücken den Dank für Gebetserhörungen aus.
Ein Unterscheidungsmerkmal zwischen den altkatholischen und den römisch katholischen Christen beruht auf der Tatsache, dass die altkatholischen Christen die Unfehlbarkeit des röm. kath. Papstes nicht anerkennen. Das wurde 1870 auf dem 1. Vatikanischen Konzil entschieden. Außerdem dürfen altkatholische Priester heiraten, während die Priester der römisch katholischen Kirche den Verzicht auf Ehe (Zölibat) einhalten müssen, eine Bestimmung, welche zunehmend häufiger aufgeweicht wird.
Martin Luther hat als "Junker Jörg" die Reformation auf der Wartburg eingeleitet und damit eine Spaltung zwischen katholischen und evangelischen Christen (Augsburger Bekenntnis) erreicht. Am 31. Oktober 1517 ließ Martin Luther 95 Thesen an die Schlosskirche in Wittenberg anschlagen, um seine Kritik an den Missständen der kath. Kirche öffentlich zu machen. Martin Luther schrieb auch Lieder wie z.B. "Ein feste Burg ist unser Gott" und das Weihnachtslied "Vom Himmel hoch, da komm ich her."
In Kooperation mit Philipp Melanchthon hat Martin Luther die Bibel (Die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers. Standardausgabe mit Apokryphen) erstmals ins Deutsche übersetzt. Die lateinische Bibelübersetzung wurde erstmals von Gutenberg in den Jahren 1452 - 1455 gedruckt. Die erste deutschsprachige Bibel wurde von Johannes Mentlin 1466 in Strassburg gedruckt. Damit wurde die Bibel erstmals auch jenen Menschen zugänglich, welche nicht Kirchendiener/ Priester/ Pastor ec. waren.
Die Schweizer Johannes Calvin (Genf) und Huldenreich (Ulrich) Zwingli waren neben Martin Luther die wichtigsten Reformatoren jener Zeit (16. Jahrhundert). Die Schweizer Christen nennen sich seither evangelisch helvetischen Bekenntnisses (evang. H.B.).
Hugenotten werden die Nachfahren der französischen Protestanten genannt, nach dem diese Mitte des 16. Jahrhundert verfolgt und nach Deutschland, Schweiz und Niederlande geflüchtet sind.
Ein Ketzer ist ein Mensch, welcher eine abweichende Glaubensmeinung vertritt und ein Märtyrer ist ein Mensch, der bereit ist, für seinen Glauben zu sterben.
Wasser ist für eine Taufe unverzichtbar und gilt seit alters her als Symbol für Leben. Mit der Taufe wird der Mensch in die Gemeinde aufgenommen.
Konkordat nennt sich jener Vertrag, welcher zwischen der röm. katholischen Kirche und dem österr. Staat geschlossen wurde, aber auch andere Kirchen/ Glaubensgemeinschaften haben Verträge mit dem jeweiligen Staat (politisch definierten Staatengebilde) geschlossen, siehe Staatskirchenverträge.
Ich persönlich denke, das Kirche und Staat getrennt sein sollten. Fakt ist aber leider, das (vornehmlich die röm. kath.) Kirche und der österr. Staat nicht getrennt von einander sind. Es gibt auch nicht die gleichwertige Anerkennung von gleichwertigen Rechten für alle anderen Kirchen- und Glaubensgemeinschaften in Österreich. Das hat in Wien folgende Auswirkungen auf die Versorgung von Verstorbenen: die röm. kath Kirche hat die Kremierung einer Beerdigung (in der Nachkriegszeit?) gleichgestellt. Jahre später wurde die Gruppe 35b zur Versorgung von verstorbenen Kindern im Auftrag des Wiener Gesundheitsamtes in heutiger Form eingerichtet. Nun nun müssen sich alle Angehörigen von früh verstorbenen Kindern es sich gefallen lassen, das die MA 40 nur die (Sammel-) Kremierungen in der Gruppe 35b bezahlt, nicht aber eine Beerdigungen (Sarg/Erde) einer unter 500 Gramm schweren Kinderleiche.
Im Jänner 2010 erschien das Buch "Frohes Warten - früher Tod" - geschrieben vom im Großraum Innsbruck tätigen Klinikseelsorger Tomy Mullur. Hierin steht auf Seite 92 über Wien: das Angehörige in Wiener Klinik eine Verzichtserklärung vorgelegt bekommen, worin die Angehörigen nicht nur auf das Ihnen zustehende Bestattungsrecht (außerhalb der Gruppe 35b) verzichten, sondern die Angehörigen sich auch gegen die Beerdigung in der Gruppe 35b sich aussprechen können....mit der Folge, das in Wien (nicht in allen Fällen ) - auch eine über 500 Gramm schwere Kinderleiche der Sammelkremierung zugeführt wird.
Der Text wurde von Gunnhild Fenia entworfen und im Feb. 2010 - gemeinsam mit Dietlinde - überarbeitet.

